Di
04
Aug
2009
Die (Wirtschafts)Krise (Teil 2)
Heute gehen den Menschen allmählich die Augen auf: So wie bisher kann es wirtschaftlich nicht weitergehen! Denn wir spüren heute die furchtbaren Folgen jener Art von Wirtschaft, die mehr an das Geld geglaubt hat als den Segen Gottes: Die Bodenschätze wurden vergeudet, und damit die Grundlage der Wirtschaft. Die jetzigen Erdenbewohner verbrauchen in ihrem Leben mehr und mehr natürliche Rohstoffe - (wie sah es bei unseren Vorfahren aus?). Lernen "wir" doch bescheidener zu Leben!
Die rücksichtslose Art zu wirtschaften zerstört auch jene Umwelt, in der wir leben, Trinkwasser und Atemluft, Seen und Ozeane, Wald und Felder, Tiere und Pflanzen. "Wir" müssen mehr Rücksicht lernen! Zerstör die Schöpfung nicht! Obwohl "wir" schon die Reichsten aller Generationen waren, haben wir noch dazu auf Pump und Schulden gelebt! Über "unsere" Verhältnisse! Als Folge davon haben wir (schon) heute eine Wirtschaftskrise, die anscheinend die ehrlichen kleinen Leute benachteiligt und die üblen Spekulanten fördert. "Wir" dürfen nicht mehr ausgeben, als wir einnehmen! Leb nicht auf Schulden!
Eine dramatische Arbeitslosigkeit bereitet sich in den reichsten Ländern aus. Denn die am Geld orientierte Wirtschaft will die teure Arbeitskraft des Menschen durch billige Arbeitskraft von Maschinen oder Mikroprozessoren (die winzigkleinen "Chips") ersetzen. Ist es nicht besser das einfache Leben lieben zu lernen?
Die Habgier schafft auch soziale Ungerechtigkeiten. Die Kluft zwischen den reichen Nationen und der Dirtten Welt wird immer ärger. Gib den Armen, teil mit den Hungernden!
Wird der Mensch zur Komsummaschine erniedrigt, nur damit er kauft und die Wirtschaft daran verdient? Ist nur das Konsumieren und Prodzieren des des Menschen Lebensaufgabe? Überleg Dir was Du wirklich brauchst!
Es gibt Schätze die Deine Seele reich machen und ausserdem kein Geld kosten. Bsp.: die Freude an der Familie und Freundeskreis, die Freude an der Besinnung und am Nachdenken, die Freude an Gott und im Gebet; die Freude am Helfen und Gutestun; Die Freude an der Schöpfung und am Schönen..
Denn was nützt es einem Menschen, die ganze Welt zu gewinnen und sein Leben einzubüßen? (Markus 8,36)
Warnung vor Habsucht und irdischen Sorgen
"Sammelt euch nicht Schätze auf der Erde, wo Motte und Fraß zerstören und wo Diebe durchgraben und stehlen; sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Fraß zerstören und wo Diebe nicht durchgraben noch stehlen! Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein. Die Lampe des Leibes ist das Auge; wenn nun dein Auge klar ist, so wird dein ganzer Leib licht sein; wenn aber dein Auge böse ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie groß die Finsternis! Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird einem anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Deshalb sage ich euch: Seid nicht besorgt für euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch für euren Leib, was ihr anziehen sollt! Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? Seht hin auf die Vögel des Himmels, dass sie weder säen noch ernten noch in Scheunen sammeln, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel wertvoller als sie? Wer aber unter euch kann mit Sorgen seiner Lebenslänge eine Elle zusetzen? Und warum seid ihr um Kleidung besorgt? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen; sie mühen sich nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch aber, dass selbst nicht Salomo in all seiner Herrlichkeit bekleidet war wie eine von diesen. Wenn aber Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingläubigen? So seid nun nicht besorgt, indem ihr sagt: Was sollen wir essen? Oder: Was sollen wir trinken? Oder: Was sollen wir anziehen? Denn nach diesem allen trachten die Nationen; denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr dies alles benötigt. Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit! Und dies alles wird euch hinzugefügt werden. So seid nun nicht besorgt um den morgigen Tag! Denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat an seinem Übel genug."
(Matthäus 6,19-34)
