Fr
31
Jul
2009
Die (Wirtschafts)Krise (Teil 1)
In den letzten 40(+) Jahren erlebte die Welt einen kometenhaften Aufstiegt. Infolge der maschinellen Revolution erlangte der Mensch eine noch nie dagewesene "Macht". Die erstaunlichen Fortschritte der Naturwissenschaft führten zu einem schwindelerregenden Aufschwung der Technik und Wirtschaft. Ein neues Zeitalter kündigte sich an und machte dem Menschen betörende Versprechungen: Er könne durch seine Maschinenwelt einen neuen, künstlichen Himmel auf Erden schaffen. Es war der Mythos vom immerwährenden wirtschaftlichem Wachstum. Alle auftretenden Probleme glaubte man lösen zu können durch die Fortschritte der Wissenschaft und Technik. Die tollste Errungenschaft des Menschen war der Computer. Seine künstliche "Intelligenz" sollte dem Menschen alle Entscheidungen abnehmen. Die uner-schöpflichen Energiequellen sollten das Leben bis auf den Grund verändern und eine Konsum- und Freizeitgesellschaft heraufführen. Auch das Leben selber hoffte der Mensch in die Hand zu bekommen: Er wollte das Erbmaterial durch genetische Veränderungen "verbessern" und so seine Entwicklung von nun an selber steuern. Die "Vergötterung" des Menschen lag nahe. Alles sollte ihm gehören.
Aber dann kam der Sturmwind der Krise. In seinen nimmersatten Ansprüchen hat der Mensch die Luft und das Wasser vergiftet, obwohl sie sein Lebens-elixier sind. Er zerstört heute die Grundlagen seiner Existenz: Wälder und Ackerland, Pflanzen und Tiere, Familie und Arbeitsplätze. Die heute lebende Generation braucht so viel wie so manche vor uns lebenden Generationen gemeinsam. Der Mensch ist wie ein gieriges, unersättliches Tier geworden, das die Erde schrankenlos ausbeutet. Die Wüsten dringen vor (wie sieht's wohl bei den Seelen aus?)...
Die Erfolge der Naturwissenschaften sind dem Menschen zu Kopf gestiegen. So hat er Gott vergessen, die moralischen Werte über "Bord" geworfen und seine Ansprüche zum Massstab seiner Taten gemacht. Er will dem inneren Gesetzt nicht mehr gehorchen, das Gewissen will er zum schweigen bringen. Aber dadurch ist der Mensch selber heute zur grössten Bedrohung der Erde geworden. Denn er kann sich kaum mehr selbst kontrollieren. Es fehlt ihm die nötige seelische Reife und Weisheit, um seine Fortschritte in Technik und vielem mehr zum Wohl aller einzusetzen. Der Mensch ist heute "theoretisch" in der Lage, alles Leben zu vernichten. Er hat in seiner Gier und Herrschsucht aus der Welt ein Pulverfass gemacht (Waffen, Bomben etc.). Der Unterschied zwischen armen und reichen Völkern ist so himmelschreiend, doch für Konjunkturpakete (oder wie die heissen) Bankenrettung hat der Staat sehr wohl Geld... Fragst Du wohin das führt was Du tust?
Glückselig die Armen im Geist, denn ihrer ist das Reich der Himmel.
Glückselig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden.
Glückselig die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben.
Glückselig, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden gesättigt werden.
Glückselig die Barmherzigen, denn ihnen wird Barmherzigkeit widerfahren.
Glückselig, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.
Glückselig die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes heißen.
Glückselig die um Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihrer ist das Reich der Himmel.
Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch gegen euch reden werden um meinetwillen. Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß in den Himmeln; denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch waren.
