Sa

19

Sep

2009

Amokläufer... ...

Wenn ich mutmaßen dürfte, was für Menschen diese dauernden Schulamokläufer sind, dann könnte man Folgendes anmerken:

 

Der junge Mann könnte einer der vielen Sozialphobiker (= "befürchten zu versagen, sich lächerlich zu machen oder durch ungeschicktes Verhalten gedemütigt zu werden.") unserer Tage sein. Da er ein Sozialphobiker ist, fehlt es ihm sehr schwer Freundschaften und Beziehungen zu den anderen Gleichaltrigen aufzubauen. Und Einer, der keine oder nur wenige Freunde hat, wird als Einzelgänger gebrandmarkt und noch mehr gemobbt. Er wurde von seinen Mitschülern wahrscheinlich dafür zumindest verachtet. Er war eben einer der vielen Kids, die leider nicht dazugehören. Das Fass zum Überlaufen, hat vermutlich sein dazu gehörendes Schulversagen gebracht. Durch Jahrelange soziale Ausgrenzung kann man eben kein Selbstvertrauen und kein Selbst-bewusstsein aufbauen, lediglich den Hass auf all die Personen, die einen zum Aussätzigen gemacht haben.

 

Wenn man ständig als Außenseiter betrachtet wird, dann sinkt dadurch auf die Dauer die Motivation zum Lernen und die Schule wird demzufolge als Qual empfunden. So wird ein Junge zum Versager auf der ganzen Linie. Das Leben macht dann keinen Sinn mehr.

 

Bevor er dann total von dieser Welt geht, wird die innere Rechnung an den Personen, die entweder aktiv oder passiv (durch Gleichgültigkeit) am eigenen Versagen mitgewirkt haben, beglichen.

 

Unsere Gesellschaft hat darauf keinerlei Antwort. Totalüberwachungsideen des Staates sind billige Antworten der Politclowns an der Macht. Zudem brauchen wir jetzt keine neue Welle von Politikergequatsche mit neuem "Schulsystem", oder neuen "Erziehungsmodellen" mit super "Kinderbetreuung", und schon gar keine krasse "Bildungsoffensive".

Christus spricht: "Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben. Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen; denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht." (Matthäus 11,28-30)

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