Di

04

Mai

2010

Durch die Wüste...

"Und du sollst an den ganzen Weg denken, den der HERR, dein Gott, dich diese vierzig Jahre in der Wüste hat wandern lassen, um dich zu demütigen, um dich zu prüfen und um zu erkennen, was in deinem Herzen ist, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht. Und er demütigte dich und ließ dich hungern. Und er speiste dich mit dem Man, das du nicht kanntest und das deine Väter nicht kannten, um dich erkennen zu lassen, dass der Mensch nicht von Brot allein lebt. Sondern von allem, was aus dem Mund des HERRN hervorgeht, lebt der Mensch. Deine Kleidung an dir ist nicht verschlissen, und dein Fuß ist nicht geschwollen diese vierzig Jahre. So erkenne in deinem Herzen, dass der HERR, dein Gott, dich erzieht, wie ein Mann seinen Sohn erzieht! Halte nun die Gebote des HERRN, deines Gottes, indem du auf seinen Wegen gehst und ihn fürchtest. Denn der HERR, dein Gott, bringt dich in ein gutes Land, ein Land von Wasserbächen, Quellen und Gewässern, die in der Ebene und im Gebirge entspringen;" (5. Mose 8,2-7)

 

Wir haben Gott um Hilfe gebeten, ja unser Herz vor ihm ausgeschüttet. Doch die Schwierigkeiten bleiben oder nehmen sogar zu. Es bleibt alles so, wie es war, oder die Dinge entwickeln sich weiterhin zum Schlechten. Wir selbst haben alles getan, was für Menschen zu tun ist; wir haben Rat eingeholt oder im Krankheitsfall den Arzt hinzugezogen. Das darf, ja soll auch so sein. Der Herr aber prüft unseren Glauben indem Er dich in der Wüste hat wandern lassen, um dich zu demütigen, um dich zu prüfen und um zu erkennen, was in deinem Herzen ist, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht. Und er demütigte dich und ließ dich hungern. Die meisten von uns sind hier in Europa satt, allerdings gibt's ja den "Hunger" auch nach anderen "Dingen" im Leben... Weiter heisst es: Sondern von allem, was aus dem Mund des HERRN hervorgeht, lebt der Mensch. So erkenne in deinem Herzen, dass der HERR, dein Gott, dich erzieht, wie ein Mann seinen Sohn erzieht! Halte nun die Gebote des HERRN, deines Gottes, indem du auf seinen Wegen gehst und ihn fürchtest. Ja, Gottes Aufruf zum Vertrauen auf Ihn bleibt bestehen (auch wenn wir seine Wege nicht immer verstehen).

 

Da möcht doch manch ein Kind Gottes, dann vielleicht auch dieses mit Gott bereden: "Du bleibst im Recht, HERR, wenn ich mit dir einen Rechtsstreit führe. Dennoch möchte ich Rechtssachen mit dir bereden: Warum ist der Weg der Gottlosen erfolgreich, warum haben Ruhe alle, die Treulosigkeit üben?" (Jeremia 12,1). Item.

 

Ratgeber haben gesprochen, Ärzte, Brüder und Schwestern haben sich bemüht, und wir nehmen ihre Hilfe gern an. Aber wenn nun alle am Ende sind und wir mit ihnen, dann haben wir das Wort: "Nur auf Gott vertraut still meine Seele, von ihm kommt meine Hilfe." (Psalm 62,2).

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

  • loading