Religion(en) - der Weg zu Gott?

"Alle Religionen führen zu Gott!" ; "Alle Religionen sind gut!" ; "Religion ist ein Übel" - So etwa hört man es. Manchmal heisst es das es keine falsche Religion gäbe und jeder diese Frage für sich beantwortet müsse - was richtig ist wisse man nicht bzw. kann man nicht wissen. Doch führen Religionen überhaupt zu Gott bzw. kann eine Religion zu Gott führen? Gibt es eine richtige Religion?

 

Doch was versteht man eigentlich unter Religion:

 

"Es gibt mittlerweile über hundert Religionsdefinitionen, aber bisher hat sich keine als allgemein anerkannt durchsetzen können. Der Versuch gilt als problematisch, sofern mit der Definition alles, was gemeinhin unter Religion verstanden wird, abgedeckt werden soll. Das stellt sich als schwierig dar, weil die Komplexität und Unterschiedlichkeit der Religionen kaum eine einheitliche Definition zulässt." (Quelle: Wikipedia)

 

Es ist auch wichtig, jedenfalls wenn man von Religion spricht, vom Gleichen zu sprechen...

 

Das Wesen der Religionen (nachfolgender Abschnitt) stammt aus dem Buch: Fragen - die immer wieder gestellt werden (Werner Gitt, CLV, ISBN 3-89397-127-0).

Das Wesen der Religionen: Aus den Werken der Schöpfung kann jedermann auf den notwendigen Schöpfer schließen (Röm 1,19-21). Seit dem Sündenfall weist das Gewissen auf den von Gott getrennten Zustand und das schuldhafte Verhalten des Menschen hin: Denn sie [= die Heiden] beweisen, des Gesetzes Werk sei geschrieben in ihren Herzen, da ja ihr Gewissen es ihnen bezeugt, dazu auch die Gedanken, die sich untereinander verklagen oder auch entschuldigen (Römer 2,15).

 

In eigenem Denken und Wollen haben alle Völker die Rückbindung an Gott gesucht und entwickelten dabei die unterschiedlichsten Religionen. Das Wort Religion stammt von dem lateinischen religio (=Gewissenhaftigkeit, Gottesfurcht), das sich wohl von dem Verb re-ligiare (= an-, zurückbinden) herleitet. Diese Anbindung wird im wesentlichen durch zwei alle Religionen kennzeichnende Charakteristika versucht: durch mancherlei menschlich ersonnene Vorschriften (z. B. Opferriten) und durch für wichtig erachtete Gegenstände (z. B. Buddhafiguren, Gebetsmühlen, die Kaaba in Mekka).

 

Als Religion bezeichnen wir im folgenden alle menschlichen Anstrengungen, zu Gott zu kommen. Beim Evangelium hingegen ist es umgekehrt: Gott selbst handelt und kommt auf den Menschen zu. In Konsequenz dazu bezeichnen wir den biblischen Weg nicht als Religion (ausführlicher in [G3] behandelt).

Blogeinträge zur Religion:

Blogeintrag: Religion, Toleranz und die Wahrheit

 

Blogeintrag: Biblisches Christentum

 

Blogeintrag: ganz oder gar nicht

 

Blogeintrag: Der Weg zum ewigen Heil                  

                   (→ Gott lässt sich finden)

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