Leiden - Warum?

In diesem Artikel einige Gedanken zum Thema "Leiden - Warum?". Dazu auch die nachfolgenden Link's.

 

>> Bibelpraxis.de: Der Amoklauf in Winnenden - warum?

Lesetipp!: Bibel: Offenbarung 21 (Achte besonders auf Vers 4)

 

Lesetipp!: Bibel: Buch Hiob

"Siehe, die Hand des HERRN ist nicht zu kurz, um zu retten, und sein Ohr nicht zu schwer, um zu hören; sondern eure Vergehen sind es, die eine Scheidung gemacht haben zwischen euch und eurem Gott, und eure Sünden haben sein Angesicht vor euch verhüllt, dass er nicht hört. Denn eure Hände sind mit Blut befleckt und eure Finger mit Sündenschuld. Eure Lippen reden Lüge, eure Zunge murmelt Verkehrtheit. Niemand lädt vor in Gerechtigkeit, und niemand tritt vor Gericht in Wahrhaftigkeit. Sondern bei euch gilt dies: Auf Leeres vertrauen, Gehaltloses reden, mit Mühsal schwanger gehn, Unrecht zeugen!" (Jesaja 59,1-5)

 

Nun, vielleicht sind wir nicht gerade vom Leid betroffen... Wo ist Gott dann, wenn wir die Sonne geniessen, wenn wir uns satt essen, wenn wir unsere Kinder in Frieden aufwachsen sehen und wir uns bester Gesundheit erfreuen? Wo ist er, wenn wir zusehen, wenn andere hungern, wenn wir hochmütig durch die Strassen laufen, unsere Mitmenschen verachten, zu unserem Gunsten schlecht machen, wenn wir lügen, stehlen und selbstverliebt meist nur für unser eigenes Wohl sorgen? "Eure Hände sind mit Blut befleckt" - Was ist mit all den abgetriebenen Menschen? 

 

Doch wenn ein Mensch leidet, muss das nicht göttliches Gericht bedeuten. Glückselig, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet gesättigt werden. Glückselig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen. (Lukas 61)

 

"Denn ich kenne ja die Gedanken, die ich über euch denke, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht zum Unheil, um euch Zukunft und Hoffnung zu gewähren. Ruft ihr mich an, geht ihr hin und betet zu mir, dann werde ich auf euch hören. Und sucht ihr mich, so werdet ihr mich finden, ja, fragt ihr mit eurem ganzen Herzen nach mir, so werde ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR. [...]" (Jeremia 29,11-14)

 

"[...] rufe mich an am Tag der Not; ich will dich retten, und du wirst mich verherrlichen!" Zu dem Gottlosen aber spricht Gott: "Was hast du meine Ordnungen herzusagen und nimmst meinen Bund in deinen Mund? Du hast ja die Zucht gehasst und meine Worte hinter dich geworfen. Sahst du einen Dieb, so befreundetest du dich mit ihm, und mit Ehebrechern hattest du Gemeinschaft. Deinen Mund schicktest du los zum Bösen, und deine Zunge spannte Betrug davor. Du saßest da, redetest gegen deinen Bruder, gegen den Sohn deiner Mutter stießest du Schmähung aus. Das hast du getan, und ich schwieg; du dachtest, ich sei ganz wie du. Ich werde dich zurechtweisen und es dir vor Augen stellen. Merket doch dies, die ihr Gott vergesst, damit ich nicht zerreiße, und keiner kann retten! Wer Dank opfert, verherrlicht mich und bahnt einen Weg; ihn werde ich das Heil Gottes sehen lassen." (Psalm 50,15-23)

 

Gott ist da und auch den Menschen, der leidet, hat Er nicht vergessen. Er kennt das Leid der Menschen ganz genau. Er nimmt das Leid nicht aus der Welt, sondern Er kann und will uns in diesem Leid begegnen und uns zeigen was wichtig ist: Versöhnung mit Gott und eine echte, wundervolle und ewige Beziehung zu ihm. Gott ist nicht verantwortlich für das Leid, die Schuld der Menschheit brachte den Tod und den Schmerz zu jedem Einzelnen. Er gab seinen Sohn für Dich und bietet uns ein Leben an, das überströmt von seiner Liebe, seiner Fürsorge und Freude ist. Er möchte, dass alle zu diesem echten Leben finden und ruft auch Dich.

 

Doch leider ist es oft so wie Jesus sagt:

 

"und ihr wollt nicht zu mir kommen, damit ihr Leben habt." (Johannes 5,4)

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