Liebe, Partnerschaft und Sex (2)
"Glückselig, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen." (Matthäus 5,8)
Liebe, Partnerschaft und Sex. Wie viel Irrtum, Verblendung und moralische Finsternis es zum Beispiel in diesem Bereich gibt? Wie viele erkennen Gottes guten Willen und Rat bei diesem Thema? Hat Gott nicht auch die Pubertät oder die Sexualität geschaffen, auch wenn diese [die Pubertät] früher einsetzen mag als in den vorherigen Generationen (ohne jetzt nach der Ursache für dies zu suchen)?
"Und Gott sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut." (1. Mose 1,31)
Blickt man in die Geschichte - nur hier eben auf den Mensch und seine Sexualität bezogen - kann man vieles entdecken, was zu manchen Zeiten "anders" war. Es war eine Zeit, in der der Knöchel einer Frau einen Skandal auslöste und man über Dinge wie Sexualität nicht sprechen durfte. Nur um eine Moral aufrecht zu erhalten, wurde man teilweise mit der Einstellung erzogen, Sex sei prinzipiell etwas Schlechtes oder Schmutziges und gerade „nur erlaubt“, um Kinder zu zeugen. Sicherlich mag vieles verkehrt bzw. unbiblisch gewesen sein und jetzt meint der vermeintlich aufgeklärte, postmoderne Mensch, dass er die Lehren aus der Vergangenheit gezogen hat und auch (weiterhin) ohne Gott wisse was gut für ihn ist. [Das soll nicht heissen das früher mehr Menschen oder sogar die Masse gläubig war!] Um das zu Veranschaulichen: Auch wenn zB. die röm. kath. Kirche damals den Menschen eine Lehre "bringt", ist das dann zwingenderweise die Lehre der Bibel? Nein, doch natürlich kann diese in gewissen Punkten mit dieser, ganz oder nur teilweise, übereinstimmen! [Doch ich möchte hier nicht Lehren von "Kirchen" oder sogar Sekten untersuchen. Viel mehr liegt es mir am Herzen die unverfälschte, biblische Lehre anhand des Wortes Gottes weiterzugeben. Jeder Leser kann und soll - am besten anhand der Bibel und unter Gebet - diese Worte prüfen.]
Hält man an leeren Formen und Traditionen fest, muss sich niemand wundern wenn plötzlich der Wille Gottes unbekannt wird und es kein festes Fundament gibt. Dies sagte der Herr: "Heuchler! Treffend hat Jesaja über euch geweissagt, indem er spricht: "Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir. Vergeblich aber verehren sie mich, indem sie als Lehren Menschengebote lehren." Und er rief die Volksmenge herbei und sprach zu ihnen: Hört und versteht!" (Markus 15,7-10). In Isreal spielte sich folgendes ab: >> Hosea, Kapitel 4 << (Cursor über blauen Text fahren um den Text anzeigen zu lassen). Das Volk konnte seine Schuld nicht einfach wegwischen und auf die Priester und Propheten verweisen, wobei diese zweifellos eine viel höhere Verantwortung hatten und auch Rechenschaft geben müssen. Wer heute einfach Gottes Wort ignoriert, wird die Folgen tragen müssen (Gal 6,7). Auch Menschen die sich zum Christentum bekennen, bringen nicht unbedingt die biblische Lehre, wenn auch vielleicht manche unwissentlich. Das können durchhaus Pfarrer und Theologen sein...
Auch heute gibt es Menschen die meinen aus der Bibel könne jeder das für sich passende herauspicken und nach Belieben interpretieren. Andere wiederum finden das die Bibel dann doch nicht wirklich in unsere Zeit passe. Schliesslich entwickelt sich die Menschheit... Doch muss Gott sich und sein Wort also bitte gefälligst der Menschheit, seinen Geschöpfen (!), anpassen und sein Wort revidieren? Keineswegs. Ehescheidung ist heute nach Gottes Gedanken eine Sünde, ebenso Geschlechtsverkehr ausserhalb der Ehe, Homosexualität, Lüge… heute ist alles erlaubt, weil die Menschheit sich dorthin weiterentwickelt hat. Gott möge sich doch nun bitte anpassen und mal überlegen, ob denn sein Wort noch zeitgemäss ist. Oder beinhaltet die zitierte Stelle, “Ich aber sage euch: Jeder, der seine Frau entlassen wird, außer aufgrund von Hurerei, macht, dass mit ihr Ehebruch begangen wird; und wer eine Entlassene heiratet, begeht Ehebruch.”, dermassen viel Interpretationsfreiraum, dass eine Anpassung an die heutige “Realität” gar nicht nötig wäre?
Mal ist die Bibel nicht zeitgemäss, sondern realitätsfremd, mal meint man alles Mögliche hineininterpretieren zu können, mal meint man Widersprüchliches gefunden zu haben, mal ignoriert man eindeutige Schriftstellen einfach, mal versteckt man sich hinter der Behauptung, dass Gottes Wort viel zu schwer zu verstehen sei… Was der Mensch nicht alles versucht, um seine böse “Realität” als “Weiterentwicklung” oder gar “Verbesserung” verkaufen zu können und um Gottes Ansprüche an ihn nicht gelten zu lassen.
"Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und sie werden zu einem Fleisch werden." (1. Mose 2.24)
Das sagt das Wort Gottes. Traditionen, Menschengebote und -lehren, Kirchen - wie realitätsfremd diese auch sein mögen, die Bibel ist nicht realitätsfremd, sondern zeitlos gültig. Nur weil die Realität in dieser Welt, der Mensch und die Werte sich ändern, so ändert sich doch Gott nicht und Seine Gedanken und Wertmassstäbe habe bis heute und in Ewigkeit Bestand. Das Leid, das in einer Ehe entstehen kann, hat doch nicht seine Ursache in den Gedanken Gottes, sondern darin, dass der Mensch meint, ohne Beachtung der Gedanken Gottes mehr Freude, mehr Glück und mehr Freiheit zu haben. Doch das ist ein Trugschluss, dem viele Menschen verfallen sind, und der die Ursache für manche zerbrochene Ehe ist.
"Ich ermahne euch nun, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber darzustellen als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer, was euer vernünftiger Gottesdienst ist. Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes, dass ihr prüfen mögt, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene." (Römer 12,1-2)
Wem will ich folgen? Der wankenden und unbeständigen Realität dieser Welt oder dem feststehenden und ewig beständigen Wort Gottes? Ich rate jedem: Wähle Letzteres!
"Und die Welt vergeht mit ihrer Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit" (1. Johannes 2,17)
<-- Zur vorherigen Seite 1 2 3 Zur nächsten Seite -->
¹"Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und sie werden zu einem Fleisch werden." (1. Mose 2.24)
²"[...] Und an der Frau deiner Jugend handle nicht treulos! Denn ich hasse Scheidung, spricht der HERR, der Gott Israels, ebenso wie wenn man sein Gewand mit Unrecht bedeckt, spricht der HERR der Heerscharen. So hütet euch bei eurem Leben und handelt nicht treulos!" (Maleachi 2,15-16)
Quelle*: www.bibelblog.de
*Ab der Hälfte. Teilweise verändert bzw. angepasster Text von www.bibelblog.de
bibelaktuell.ch
